Apple iBooks Author: Keine Kompatibilität zu offenem ePub-Standard [Quelle: siehe Bildergalerie]
Apple hat jüngst auf einem Media Event iBooks 2 vorgestellt, die überarbeitete Plattform soll die neue Basis für eine Form von Lehrbücher sein. iBook 2 erlaubt es, unter anderem Lehrbücher einfacher und spannender zu präsentieren. Mit rund 15 US-Dollar als Maximalpreis für ein Lehrbuch über den iBook Store sind die Bücher-Apps auch nicht besonders teuer. Neben der Plattform hat Apple aber auch diverse iPad-Apps vorgestellt, darunter auch die kostenlose Software iBooks Author. Mit dieser lassen sich eigene Bücher samt interaktiven Inhalten erstellen. Doch bereits kurz nach der Veröffentlichung hagelte es Kritik - Bücher, die über das App auf iTunes bereitgestellt werden, dürfen nicht über eine andere Plattform verkauft werden.
Auch aus technischer Sicht gibt es kritische Stimmen an iBooks Author, denn Werke, die mit Author erstellt worden sind, lassen sich nicht auf gängigen E-Book-Readern mit ePub-Kompatibilität anzeigen. iBook 2.0 nutzt nämlich CSS-Erweiterungen von Apple, die nicht zum W3C-Standard für elektronische Bücher zählen. Laut ZDNet können auch keine ePub-Bücher in das Apple-Format umgewandelt werden, auch die Anzeige der Werke mit der Apple-Software ist laut der Quelle derzeit nicht möglich. Apple ist sich aber der Kritik durchaus bewusst und es ist durchaus möglich, dass kommende Software-Versionen von Apple die gewünschten Import/Export-Funktionen bereitstellen werden.
In der Galerie: Kostenlos - 20 beliebte Apps für iPhone, iPod und iPadQuelle:
Golem,
ZDNet,
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(Ansicht vergrößern für Quellenangaben)
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