Konsole

Playstation Vita im Test: Handheld-Konsole von Sony bei Golem

Sony Playstation Vita im Test: Die Playstation Vita von Sony kommt Ende Februar auch in Deutschland in den Handel, die Kollegen von Golem haben die neue Handheld-Konsole in Form eines Japan-Imports bereits jetzt einem längeren Test unterzogen. (Lars Craemer, 23.01.2012)
 
Sony Playstation Vita
 
Sony Playstation Vita [Quelle: siehe Bildergalerie]
Die PS Vita bei den Kollegen von Golem.de im Test: Zwei Analogsticks und starke Grafik, Berührungs- und Bewegungssteuerung, UMTS und Bluetooth: Sony Computer Entertainment packt in den Nachfolger der Playstation Portable so gut wie alles, was irgendwie Sinn ergibt. Im Inneren der PS Vita arbeitet ein ARM 9 Cortex A9 mit vier Kernen als Hauptprozessor. Der Chip lässt sich theoretisch mit bis zu 2 GHz takten, Sony verwendet ihn angeblich in einer Version mit rund 1,4 GHz. Als GPU ist ein SGX543MP4+ mit ebenfalls vier Kernen von PowerVR verbaut. Außerdem verfügt die Vita über 512 MByte RAM an Arbeitsspeicher und über 128 MByte VRAM. Eine der Stärken der PS Vita ist der gute OLED-Bildschirm. Er ist 5 Zoll groß und zeigt im 16:9-Format über 960 x 544 Bildpunkte. Das Display spiegelt laut Golem.de vergleichsweise wenig und liefert auch bei schlechten Lichtverhältnissen, etwa in der Sonne, noch eine tolle Grafik. Die PS Vita ist 182,0 x 18,6 x 83,5 mm groß und liegt mit rund 280 g sehr angenehm in der Hand. Der Akku hält je nach Spiel in der Praxis nur drei bis maximal fünf Stunden durch, lädt sich aber in gut 90 Minuten auch wieder vollständig auf.

Es ist ein Kuriosum, dass die vielleicht wichtigste Neuerung der hochgerüsteten PS Vita gegenüber der Playstation Portable die beiden fast schon altmodisch anmutenden Analogsticks sind, die sich links und rechts vom Bildschirm befinden. Mit den kleinen Knüppeln lassen sich auch Egoshooter oder vergleichbare Actionspiele ähnlich bequem, intuitiv und präzise bedienen wie auf der Playstation 3 oder der Xbox 360, so Golem.de. Im dezent an Android erinnernden Menü der Konsole selbst - die Vita verwendet nicht die Xross Media Bar der PSP und PS3 - ist die Touchsteuerung fast immer die bequemste und schnellste Art, um die in Kreisform dargestellten Programmsymbole zu starten. Die Vita verfügt außerdem über eine kleine Ausgabe des D-Pad sowie die vier typischen Playstation-Tasten mit den geometrischen Figuren, links und rechts oben sind außerdem die Schultertasten.

Noch mehr Möglichkeiten stehen dank der beiden 1,3-Megapixel-Kameras zur Verfügung, die sich an der Vorder- und Rückseite des Geräts befinden. Sie machen qualitativ gute Fotos und Videos, die sich mit der bereits erwähnten Inhaltsmanager-Software und USB-Kabel sehr bequem etwa auf einen PC übertragen lassen. Links und rechts am Gehäuse befinden sich Lautsprecher, die trotz ihrer geringen Größe einen ordentlichen Klang bieten - jedenfalls, wenn sie der Spieler nicht mit den Fingern verdeckt, was beim Gebrauch der Analogsticks aber oft der Fall ist. Alternativ steht an der unteren Kante der PS Vita ein Kopfhöreranschluss zur Verfügung. WLAN-Netzwerke unterstützt die Vita nach dem Standard IEEE 802.11 b/g/n. Außerdem lassen sich etwa Headsets über Bluetooth 2.1 drahtlos anschließen. Wie bei der PSP gibt es auch bei der PS Vita einen Remotezugriff auf die PS3. Der Browser beherrscht HTML5 und Java, aber derzeit kein Flash.

Bei den Kollegen von Golen finden Sie den ausführlichen Test der Vita samt weiteren Screenshots und Fazit.

Hintergrund: Sony Playstation Vita
Die Playstation Vita erscheint in Europa, Nord- und Südamerika am 22. Februar 2012. In Japan erscheint die Playstation Vita bereits einige Wochen vorher am 17. Dezember 2011. Die WLAN-Version wird rund 250 Euro und die 3G/WLAN-Variante rund 300 Euro kosten. Fast so wichtig wie die Hardware sind die Spiele. Es befinden sich Titel wie Uncharted: Golden Abyss, LittleBigPlanet und Ruin (Arbeitstitel) unter dem bisher angekündigten Portfolio. An der Technik wird sich bis zum Erscheinungsdatum nichts mehr ändern, womit es bei einem fünf Zoll großen OLED-Touch-Display mit 960 × 544 Pixeln, einem SoC mit vier CPU-Kernen und einer PowerVR-SGX543MP4+-GPU bleibt.

In der Galerie finden Sie zusätzlich die vermutlich besten PS3-Spiele für Sonys Konsole bis heute.

Quelle: Golem, PC Games Hardware

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(Ansicht vergrößern für Quellenangaben)
 



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