Apple, Nokia und RIM gewähren angeblich indischem Geheimdienst Einblick [Quelle: siehe Bildergalerie]
Wer mit einem Produkt Geld machen will, der muss sich den Gepflogenheiten des jeweiligen Marktes unterwerfen. Aber auch die lokale Gesetzgebung hat Einfluss auf das jeweilige Angebot. Dies gilt beispielsweise sowohl für den Verkauf von Panzern und Waffen in Krisenherde dieser Welt, als auch für an sich harmlose High-Tech-Produkte wie Smartphones und Tablets. Wo ein Dollar zu verdienen ist, da hat sich bis jetzt auch immer ein Weg gefunden.
Eine angebliche Geheimvereinbarung zwischen dem indischen Geheimdienst und Smartphone-Herstellern wie beispielsweise Apple, RIM oder Nokia könnte, wenn sich die Echtheit dieser Unterlagen herausstellen sollte, für die beteiligten Firmen in einem Image-Desaster enden. Wir erinnern uns, schon vor Monaten drohte die indische Regierung dem Smartphone-Hersteller RIM mit der Abschaltung aller Dienste, sollte der Regierung keine Überwachungsfunktion eingeräumt werden. Das Problem für die Regierung: Der RIM-Datentransfer ist verschlüssel und läuft über Server in den USA. Offensichtlich haben die Beteiligten eine Lösung gefunden, denn RIM ist in Indien immer noch vertreten, auch Ausfälle der Dienste sind nicht bekannt. Wie sich RIM und die indische Regierung geeinigt haben, ist im Detail nicht bekannt.
Hacker haben jetzt angeblich Dokumente von indischen Regierungs-Servern gestohlen und ins Netz gestellt, in denen es um eine ähnliche Vereinbarung zwischen RIM, Apple und Nokia gehen soll. Darin wird möglicherweise eine technische Absprache zwischen allen Beteiligten getroffen, wie der Datenverkehr der von den Firmen verkauften Geräte überwacht werden kann.
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