iPad 3: Zulieferer produzieren bereits Bauteile für das kommende Apple-Tablet [Quelle: siehe Bildergalerie]
Neue Hinweise von verschiedenen Auftragsfertigern untermauern derzeit den frühen Starttermin des iPad 3. Das Bauteil im Bild ist die Verkabelung des iPad-Mikrofons, die Ausführung unterscheidet sich grundlegende von der derzeitigen iPad-2-Variante. Da Apple derzeit keine Bugs beim iPad 2 beheben muss, gehen Experten von einer überarbeiteten Version des iPad aus, bei dem interne Bauteile anders angeordnet werden. Dies würde sich auch mit den Gerüchten rund um ein RetinaDisplay für das iPad 3 decken.
"The new part, when compared with iPad 2, shows a different arrangement in internal circuitry, hinting a major re-design. The tail end of the part makes a "U-turn", whereas the iPad 2′s Microphone Mic Flex Cable makes almost 90-degree turn both ways. Except for few details, the leaked part so far doesn't offer a tantalizing tease."Laut weiteren Informationen von dem taiwanischen Nachrichtendienst Digitimes, wird die dritte Generation des Apple iPad mit einem OLED-Display ausgestattet. OLED steht für "organic light emitting diode". Die Technik basiert auf organische, halbleitende Materialien, die eine geringere Strom- und Lichtdichte bieten als die anorganischen Leuchtdioden (LED). Ein weiterer Vorteil ist die besonders flache Bauform. Die Lebensdauer von den organischen Leuchtdioden soll deutlich länger sein als die von LEDs. Zudem kann die OLED-Technik auch auf biegsamen Materialien genutzt werden, zum Beispiel als ausrollbarer Bildschirm oder in Kleidung integriert. Bislang ging man davon aus, dass beim iPad 3 zwar ein Retina-Display verbaut wird, dies allerdings auf einem IPS-Display basiert. Einige Berichte haben aus geführt, dass die Ausleuchtung beim neuen Panel für eine größere Bauhöhe beim iPad 3 sorgen würde - mit einem OLED-Display könnte Apple diesen Umstand vermutlich umgehen. Das iPad 3 soll im Februar 2012 vorgestellt werden.
Das neue OLED-Display soll neben den bekannten Vorteilen auch 3D-Technik für das iPad 3 bringen. Diese Information stammt angeblich aus den Kreisen der Hollywood-Filmindustrie. Angeblich werden bereits jetzt Inhalte speziell für das iPad 3 mit 3D-Technik produziert. Wie zuverlässig diese Information ist, dürfte sich bald zeigen. Auf den ersten Blick mutet die Story doch etwas unrealistisch an, aber bei Apple weiß man nie genau.
Laut weiteren Gerüchten will
Apple mit dem iPad mini, einem weiteren Produkt der iPad-Serie, der aggressiven Preis-Politik von Amazon (Kindle Fire) begegnen. Das iPad mini soll angeblich ebenfalls 2012 auf den Markt kommen, über die verbaute Technik ist derzeit allerdings noch nichts bekannt, allerdings deuten Informationen von verschiedene Apple-Zulieferern darauf hin, dass sich "mini" nicht zwangsweise auf die Größe des Tablets beziehen muss, sondern damit durchaus auch der Preispunkt gemeint sein kann. Das iPad mini wird vermutlich für 250 bis 300 Dollar auf den Markt kommen und soll in etwa den Funktionsumfang des iPad 2 besitzen.
Die technischen Details des iPad 3 liegen zwar ebenfalls weiterhin im Unklaren, allerding soll die Bildschirmdiagonale von 9,7 Zoll beibehalten werden. Das
Apple iPad und das iPad 2 ohne Retina-Technik haben beide ein 9,7-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1.024 x 768 Bildpunkten und einer effektiven Pixeldichte von 132 ppi. Das iPhone 4 besitzt zwar nur ein 3,5-Zoll-Dispay mit einer Auflösung von 960 x 640 Bildpunkten, allerdings liegt die Pixeldichte mit 326 ppi deutlich höher als bei anderen Smartphones. Im iOS-5-Betriebssystem von Apple gibt es schon erste Hinweise auf die Retina-Auflösung beim iPad 3, so sollen die kommenden Tablet-Modelle mit 2.048 x 1.536 Bildpunkten auflösen.
Weniger umstritten, aber auch unspezifischer sind die Änderungen am Innenleben. Das bisherige "A5" getaufte System-on-Chip soll durch den Nachfolger "A6" abgelöst werden, der wieder eine ARM-CPU mit einer PowerVR-Grafikeinheit kombinieren wird. Letztere könnte dann der PowerVR 6 Generation angehören, für erstere ist eine Quadcore-Ausführung im Gespräch.
In der Galerie: Die wohl größten Apple-Tops und -Flops bis heute: iPhone, Pippin, MacBook und Co.Quelle:
9to5mac,
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