Tablet-PC

Asus Transformer Prime: Hasbro klagt gegen Tablet-PC wegen Transformers-Namensrechten

Hasbro klagt jetzt gegen den Tablet-Hersteller Asus, laut dem Spielzeughersteller erinnert der Tablet-Name zu sehr an das Transformers-Spielzeug und den Charakter Optimus Prime. (Lars Craemer, 23.12.2011)
 
Asus Eee Pad Transformer Prime: Quadcore-Chip (Nvidia Tegra 3) und Tastatur-Dock (1)
 
Asus Eee Pad Transformer Prime: Quadcore-Chip (Nvidia Tegra 3) und Tastatur-Dock (1) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Asus vermarktet einen aktuellen Tablet-PC unter dem Namen "Transformer Prime". Laut dem Spielzeughersteller Hasbro besteht bei dieser Namensgebung aber Verwechslungsgefahr mit den Spielzeugen der Transformers-Serie, gleiches gilt für einen der Hauptcharakter Optimus Prime. Hasbro sieht in der Namensgebung eine Markenrechtsverletzung.

Die Folgen könnten für Asus weitreichend sein, denn immerhin könnte neben Schadenersatzforderungen auch ein Verkaufsstopp des Transformer-Prime-Tablets im Raum stehen. Ob sich die beiden Parteien außergerichtlich einigen, steht noch nicht fest. ALs sicher gilt, dass Hasbro zumindest auf Lizenzgebühren bestehen wird.

Hintergrund: Asus Eee Pad Transformer Prime
Das eigentliche Tablet ist mit 8,3 mm (ohne Tastatur) deutlich dünner als der Vorgänger - beim Eee Pad Transformer waren es noch 12,98 mm. Zum Vergleich: Das iPad 2 ist mit 8,8 mm minimal dicker als das Transformer Prime. Zudem wiegt das neue Asus-Tablet nur 586 Gramm, beim ersten Transformer-Tablet sind es 100 Gramm mehr und beim iPad 2 (ohne 3G) 601 Gramm. Auch das Display will Asus gegenüber dem Vorgänger verbessert haben. So kommt nun ein hochwertiges IPS+-Panel zum Einsatz, welches von Corning-Gorilla-Glass geschützt ist und einen Einblickwinkel von 178 Grad bieten soll. Außerdem ist das Display laut Asus dank IPS+-Technik 50 Prozent heller, als ein übliches IPS-Panel. Auch die Latenz soll mit 50 Millisekunden sehr gering sein. Andere Tablets verzögern laut Asus die Bildausgabe mit 110 Millisekunden oder mehr.

Die Kamera auf der Rückseite arbeitet mit acht Megapixeln (iPad 2: 0,7 Megapixel) und verfügt über einen dynamischen Autofokus. Der Fokus lässt sich aber auch per Berührung manuell setzen. Die Frontkamera nimmt Fotos mit 1,2-Megapixel-Auflösung auf. Auch den Sound will Asus dank sechs Prozent größeren Lautsprechern gegenüber dem ersten Transformer-Tablet verbessert haben. Zum Start soll das Eee Pad Transformer Prime mit Android 3.2 (Codename: Honeycomb) angeboten werden, schon sehr bald soll aber ein Update auf Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) folgen.

In der Galerioe finden Sie zusätzlich einige der beliebtesten Android-Apps.

Quelle: TheVerge, PC Games Hardware

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