Der iPod nano von Apple gibt schon heute einen Ausblick auf die tragbare Zukunft. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Smartphones und Tablets haben sich als mobile Computer bewährt, der Boom ist nicht mehr zu stoppen. In den nächsten Jahren werden wir immer leistungsfähigere Mini-Computer in der Hosentasche herumtragen. Doch ein generelles Problem bleibt derzeit noch bestehen - die Einbindung der Geräte in die unmittelbare Umwelt. Zukünftig soll die Interaktion mit Smartphones und Tablets noch einfacher funktionieren, zumindest forschen Firmen wie Google, Apple und Microsoft bereits in diesem Bereich.
Laut einem Bericht der New York Times wird in den Google-X-Labs bereits an Peripherie-Geräten für die Kleidung gearbeitet, die Daten an ein Android-Smartphone oder -Tablet weitergeben. Dem Datenstrom sind dabei an sich nur durch die zur Verfügung stehenden Sensoren und der Rechenleistung Grenzen gesetzt. Naheliegende Anwendungen wären Positionsbestimmung, simultane Übersetzung, Navigation durch Augmented-Reality-Schnittstellen oder auch ein Abgleich mit behördlichen Computern im Polizeieinsatz. Letztere Anwendung wäre vermutlich für Datenschützer ein wahrgewordenes 1984.
Apple forscht ebenfalls an Erweiterungen für die bestehenden Geräte-Klassen wie iPod, iPad und iPhone. Allerdings scheint man bei Apple derzeit eher das Gerät im Fokus zu haben - also eine Lösung, die mittelfristig für mehr Verkäufe sorgen wird. Ein Beispiel ist der iPod nano, den man bereits mit einer Uhr-Oberfläche am Handgelenk tragen kann. Ein weiterer Schritt soll angeblich ein Gerät mit abgerundeter Glasfläche am Handgelenk und Siri-Interface sein.
Microsoft soll Kontaktlinsen mit Biosensoren entwickeln, die Informationen aus der Umwelt und vom Smartphone nur für das Auge des Anwenders sichtbar machen. Aber auch die Eingabemethoden werden verfeinert, so soll es bald Stoffe geben, die berührungsempfindlich sind und Eingaben an ein zentrales Gerät weitergeben.
Bei allen zukünftigen Entwicklungen wird vermutlich das Smartphone oder das Tablet als zentraler Informations-Hub in den Mittelpunkt rücken. Darüber hinaus wird es neue Peripherie geben, die beide Geräteklassen mit Informationen versorgt, die dann mit Daten aus dem Internet abgeglichen werden. Einschneidende Veränderungen werden aber noch rund 10 Jahre bis zur Serienreife benötigen.
In der Galerie finden Sie zusätzlich 10 der wichtigsten Gadgets der elektronischen Weltgeschichte.Quelle:
New York Times,
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