Fermi-Mittelklasse auf dem Prüfstand

Nvidia Geforce GTX 460 im Test bei PC Games Hardware

Nvidia schickt zwei neue Grafikkarten-Modelle mit Geforce GTX 460 ins Rennen, eines mit 768 MiByte und eines mit 1.024 MiByte Speicher. Die Kollegen von PC Games Hardware machen den Test. (Smartphone Daily, 12.07.2010)
 
Nvidia Geforce GTX 460 im Test bei PC Games Hardware
 
Nvidia Geforce GTX 460 im Test bei PC Games Hardware [Quelle: siehe Bildergalerie]
Mit dem GF104-Chip führt Nvidia eine Mittelklasse-GPU ins Feld, welche wie die Vorgänger-Karten mit GTX 400 ebenfalls nur in einer beschnittenen Version startet. Die darauf basierenden Karten hören auf den Namen Geforce GTX 460 und sind in zwei Versionen erhältlich. Die Unterscheidung zwischen den beiden Geforce GTX 460 wird durch sogenannte ROPs erzielt. Die kleine Version ("GTX 460/768") setzt auf 24 dieser Endstufen, daraus resultiert ein 192 Bit breites Speicherinterface, das mit 768 MiByte GDDR5-RAM bestückt ist. Das größere Derivat ("GTX 460/1.024") kommt auf 32 ROPs und damit 256 Bit bei zeitgemäßen 1.024 MiByte. Da der GDDR5-Speicher bei beiden Varianten mit 1.800 MHz rechnet, bietet die 1G-Version theoretisch eine um 33 Prozent höhere Speicherbandbreite.

Insbesondere die Leistungsaufnahme im Leerlauf beider Geforce GTX 460 verdient Lob. Auch unter Last ist eine klare Verbesserung zur ähnlich flotten Geforce GTX 465 erkennbar, das sparsame Last-Niveau einer Radeon HD 5850 aber erreichen auch die GF104-Beschleuniger nicht. Im Mittel konkurriert die Geforce GTX 460/768 mit der Geforce GTX 465. Beide sind flotter als eine Radeon HD 5830, ohne dabei der Radeon HD 5850 wirklich gefährlich zu werden. Die große Version der Geforce mit 1.024 MiByte kann die Radeon HD 5850 teilweise schlagen - im Mittel liegt AMD aber knapp vorne. Dafür offeriert auch der GF104 Bildqualitätsverbesserungen, die AMD nicht anbietet: HQ-AF, SGSSAA in allen APIs und natürlich GPU-PhysX.

Die ersten Geforce GTX 460 mit 768 MiByte sind derzeit für rund 200 Euro gelistet, die Version mit 1.024 MiByte für etwa 250 Euro. Beide Karten bieten damit viele Fps pro Euro und sind definitiv eine Empfehlung als wert. Einziger Kritikpunkt ist die im Vergleich zur Konkurrenz etwas zu hohe 3D-Leistungsaufnahme, welche sich durch den sehr sparsamen 2D-Betrieb und die umfangreichen Features aber mehr als verschmerzen lässt.

In der PC Games Hardware 08/2010, welche am 04. August erscheint, finden Sie auf vier Seiten den Test beider Geforce GTX 460. Mehr Infos finden Sie auch im Test der Geforce GTX 460 bei PC Games Hardware.

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