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Apple zur App-Chart-Manipulation: iTunes ist nicht gehackt worden

Laut verschiedenen Berichten zur Folge gab es vor einigen Tagen seltsame Vorkommnisse und nicht genehmigte Transaktionen im App Store von Apple (Lars Craemer, 07.07.2010)
 
iTunes-Konten waren angeblich Opfer einer Phishing-Attacke.
 
iTunes-Konten waren angeblich Opfer einer Phishing-Attacke. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Wie beispielsweise Engadget berichtete, gab es am letzten Wochenende offensichtlich Probleme im Apple App Store. So haben es in den letzten Tagen im Buch-Segment einige Werke minderer Qualität (Scan) eines Entwicklers aus Vietnam in die Liste der am meisten verkauften Bücher geschafft. Analog dazu haben einige iTunes-Kunden berichtet, dass Bücher von diesem Anbieter ohne deren Zutun über ihr Konto gekauft wurden.

Nach ersten Informationen sollen die Zugangsdaten durch Phishing-Attacken erlangt worden sein, in diesem Zusammenhang stehen einige Apps in Verdacht, die Kundendaten an Dritte weitergeleitet zu haben.

Wie Apple jetzt mitgeteilt hat, wurde der vietnamesische Entwickler Thuat Nguyen vom App Store wegen Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen ausgeschlossen. Die Nutzerdaten von 400 Itunes-Konten wurden vermutlich über Phishing ermittelt, auf diesem Wege wurden dann über Käufe bestimmte Apps gepushed. Die Itunes-Server seien nicht geknackt worden.

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