Apple im Visier der Kartellbehörde. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Nach Informationen der
New York Times schauen sich die Kartellwächter der USA nicht nur das Geschäftsgebaren von Apple in Sachen iTunes genauer an, sondern auch die Firmenpolitik in Sachen Filmen und weiteren Medien wird durchleuchtet. Dazu führt die Behörde Sondierungsgespräche mit einer Vielzahl von Medienvertretern.
Das Wall Street Journal und Bloomberg berichten, dass die FTC die Untersuchungen leiten wird. Nach längerer Diskussion habe man sich für die Börsenaufsicht entschieden, da diese bereits mit den Gegebenheiten vertraut ist. Im ausstehenden Verfahren muss Apple nun beweisen, dass man die eigene Monopolstellung nicht missbraucht.
Wie jetzt bekannt geworden ist, soll der Auslöser für die Untersuchung in Zusammenhang mit der finalen Ablehnung von Flash für Apple-Produkte zusammenhängen. Öl ins Feuer gießt die Firma allerdings auch mit den neuen Lizenzbedingungen für Apple-Produkte. So besagt Punkt 3.3.9 der Lizenzbedingungen für Werbezwecke, dass andere Unternehmen ab sofort keine Daten mehr sammeln, nutzen und an Drittanbieter weiterleiten dürfen, wenn keine Zustimmung des Unternehmens aus Cupertino vorliegt.
Mit der Anwendung iAd startet Apple zudem ein eigenes Netzwerk für Werbung auf dem iPad und dem iPhone. Weiterhin dürfen die ermittelten Daten nur für Werbezwecke genutzt, und über eine unabhängige Werbeagentur erhoben werden. Apple unterbindet somit Konkurrenten wie Microsoft und Google die Ermittlung von Benutzerdaten über die Apple-Produkte.
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