Apple Magic Trackpad (2) [Quelle: siehe Bildergalerie]
Langsam wird es eng für Steve Jobs. Nicht finanziell, sondern eher..sagen wir, spirituell. Bislang konnte er am Ende jeder Keynote noch etwas aus dem Hut zaubern und mit den Worten "one last thing" den Zuhörern eine Gänsehaut vor Vorfreude verpassen. Bislang hatte Steve Jobs also immer noch eine letzte Gabe für das hungrige Technik-Volk, doch die WWDC10 scheint zum "Nicht-Überraschungs-Desaster" zu werden. Das iPhone HD ist ein alter Hut, Apple TV oder Produktupdates locken (noch) keinen Hund hinter dem Ofen hervor und nun ist auch noch ein weiteres Produkt bekannt geworden, das völlig außerhalb des Gerüchte-Universums seine Runden gezogen hat - das Apple Magic Trackpad.
OK, die Form erinnert an grenzenlos hässliche Notebook-Untersetzer von diversen Zubehör-Herstellern. Aber was hat es auf sich mit der flachen Platte, auf der man mit den Fingern herum wischen kann? Multitouch für alle! Fast. Multitouch für alle (kompatiblen) Apple-Geräte - vermutlich. Sollte das Gerät kein Fake sein, bietet es Multitouch-Eingabe für gängige Apple-Computer über Bluetooth. An sich keine Revolution sondern eine Umsetzung des technisch möglich, in Sachen Apple aber dann doch mehr. Sollte das Gerät wirklich der Todesbote des Keyboards (bei Apple) sein, wird dieser Trend auch bei weiteren Geräten vorgeführt werden oder auch sogar für einige Neuerungen der klassischen (Apple-)Computer-Serien im Rahmen der WWDC10 sorgen. "One last thing" wäre dann also keine Produktneuheit, sondern der kompromisslose Einstieg in die erwartete Zukunft der IT-Branche....zumindest, was Apple-relevante Segmente angeht.
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