Apple iPhone [Quelle: siehe Bildergalerie]
Der Sicherheitsmitarbeiter des britischen Unternehmen Linx Bernd Marienfeldt hat einen Weg gefunden, die 256-Bit AES-Verschlüsselung des Apple iPhones zu umgehen. Diese schützt die privaten Daten des Besitzers und kann eigentlich nicht deaktiviert werden. Sofern man das Smartphone per USB-Anschluss mit einem Linux-PC verbindet, und anschließend das Apple iPhone in Betrieb nimmt, versagt die Verschlüsselung allerdings für einen kurzen Moment beim Systemstart, da die notwendigen Dienste erst gestartet werden müssen. Marienfeldt konnte durch diese Sicherheitslücke auf einen Teil der gespeicherten Daten zu greifen.
In einer nachgestellten Situation gelang es gar komplette Backups von Musik, Videos, SMS und Passwörtern zu erstellen. Dafür wurde ein System mit installiertem Windows Vista und der Apple-Anwendung iTunes genutzt. Verschiedene Faktoren bestimmen, in wie weit man auf die privaten Daten zugreifen kann. Betroffen sind sowohl das iPhone 3G und das iPhone 3GS. Soweit bislang bekannt, kann man auf diesem Wege nur auf iPhones zugreifen, die vor dem Herunterfahren nicht gesperrt wurden.
Weitere News auf OS-Informer:
-
Steve Jobs zu aktuellen Apple-Themen-
HP mit weiteren Entlassungen
Mehr News, Gerüchte, Tests und Wissen zum
Apple Iphone finden Sie auf der Iphone-Produktseite von Smartphone-Daily.de