Bei Quip bekam der Empfänger einen Serverlink zugestellt. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Ein Datendesaster allererster Güte hat der Hersteller das MMS-Apps Quip zu verbuchen, dessen Server wurden nämlich gehackt und über 1.200 Kundenbilder, teilweise mit Facebook-Verknüpfung, wurden ins Netz gestellt. Das App Quip war eigentlich dafür gedacht, MMS sehr günstig an den Empfänger auszuliefern. Zu diesem Zweck musste man einmalig 99 Cent bezahlen und voon nun an wurden an die Empfänger lediglich Links auf die Bilder versendet.
Wie sich aber herausgestellt hat, war der Server auf dem die Bilder zum Abruf bereit lagen, nur unzureichend geschützt. Durch eine simple Änderung im Dateinamen konnten die durchnummerierten Bilder angeschaut werden. Das Fatale: Den Hackern ist teilweise eine Verknüpfung mit Facebook-Konten gelungen, so ist bei einigen Bildern mitunter der Name der betroffenen bekannt.
Der Anbieter hat mittlerweile den Stecker gezogen und die betroffenen Server sind vom Netz, auch im App Store ist das Programm nicht mehr zu finden.
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