Schlag gegen Windows-XP-Raubkopierer geglückt [Quelle: siehe Bildergalerie]
Unter Leitung der Staatsanwaltschaft durchsuchte die Kriminalpolizeiinspektion in der vergangenen Woche Objekte im In- und Ausland. Dabei konnten die 88 eingesetzten Beamten mehrere Tausend Raubkopien. Vier Personen wurden festgenommen, die im Verdacht stehen, über mehrere Jahre hinweg organisiert Raubkopien des Microsoft Betriebssystems Windows XP hauptsächlich über das Internet verkauft zu haben. Insgesamt wurden europaweit mehr als 40.000 Käufer betrogen. Der Schaden für Microsoft beläuft sich auf geschätzte fünf Millionen Euro.
Das Schadensausmaß ist in diesem Fall so groß, dass man diese Tätergruppe der organisierten Kriminalität zuordnen muss", kommentiert Joachim Rosenögger, Spezialist für Pirateriebekämpfung bei Microsoft, die Festnahme der Verdächtigen.
Da Raubkopien häufig mit gefährlichen Viren und Trojanern verseucht sind, lassen sich die Folgeschäden für Verbraucher darüber hinaus nur schwer abschätzen.
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