Mit Flash 10.1 kommen HD-Inhalte auf die Smartphones. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Update, 26.02.2010: Die Webseite
FlashMobileBlog hat einen kleinen Text zur Batterieleistung des Nexus One bei der Videowiedergabe gemacht. Hierbei wurde ein Youtube-Video in H.264 über WLAN auf das Smartphone gestreamt. Neben der Tatsache, dass es durchaus ohne größere Probleme funktioniert, steht die Batterielaufzeit im Vordergrund. Zumindest dieser Test trifft die Aussage, dass man mit dieser Config ein Video drei Stunden am Stück schauen kann. Nicht viel, aber eben auch nicht wenig.
Grundsätzlich lassen sich auch bei diesem Einsatz die Settings wie Backlight und Co. optimieren um so eine noch längere Spieldauer zu erreichen. Sicherlich ist die Batterielebensdauer mit Flash ein Thema, wenn diese Tests allerdings stimmen, kann man der Apple-Argumentation nicht mehr ganz folgen. Und letztendlich würde ein Schalter im Browser zum deaktivieren von Flash jedem Anwender selbst die Wahl überlassen.
Update, 23.02.2010: Die "Flash auf dem iPhone"-Geschichte wird langsam sehr schräg. Jetzt hat sich ein unabhängiger Flash-Entwickler zu Wort gemeldet der mit einigen Anwendungs-Beispielen Flash für das iPhone/iPad als nicht umsetzbar deklariert. Also erst sagt Apple nein, dann sagt Adobe ja und nun sagen unabhängige Entwickler nein? Flash läuft auf fast jedem mobilen gerät, das ist eine Tatsache. Adobe entwickelt schon sehr lange eine Flash-Version für das iPhone, auch das ist eine Tatsache. Einzig und alleine Apple stellt sich quer und will aus politischen Gründen (proprietärer Elfenbeinturm) kein Flash. Ja, Flash ist in Sachen Energieverbrauch keine gute Lösung bei mobilen Geräten, aber es funktioniert immerhin.
Die Ausführungen warum Flash nicht mit Touchdisplays funktionieren finden Sie bei den Kollegen von
RoughlyDrafted.
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Es wird eher die Hölle zufrieren bevor Flash auf das iPhone/iPad kommt. Dies hat aber keinen technischen, sondern einen politischen Hintergrund. Akte geschlossen.]
Update, 19.02.2010: Im Rahmen einer iPad-Vorstellung hat sich Steve Jobs zur Flash-Software von Adobe geäußert. So würde beim Einsatz von Flash die Akkulaufzeit angeblich von 10 auf 1,5 Stunden fallen. Darüber hinaus machen HTML5 und H.264 Flash obsolet. Darüber hinaus macht Flash oft durch große Sicherheitslücken auf sich aufmerksam. Apple wird definitiv kein Flash unterstützen, für Steve Jobs ist Flash ein softwaregewordenes Diskettenlaufwerk.
Der Adobe CEO Shantanu Narayen attestiert Apple im Gegenzug die Interessen seiner Kunden mit Füßen zu treten, in dem man auf Flash verzichtet - laut seiner Aussage unterstützen 85 der 100 beliebtesten Webseiten Flash, darüber hinaus werden noch immer fast alle Multimedia-Einbindungen (angeblich 75 Prozent) auf Webseiten über Flash ermöglicht. Der CEO findet klare Worte für das Verhalten von Apple: "Das ganze Apple-Geschäftsmodell dreht sich darum, dass proprietäre Schloss zu beschützen."
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Offene Bandagen, olé]
Update, 16.02.2010: Adobe hat jetzt die Beta von Flash 10.1 für Smartphones veröffentlicht. Die Software ermöglicht eine Flash-Wiedergabe wie vom PC gewohnt, allerdings müssen Entwickler die Anwendungen noch auf die Smartphone-Umgebungen anpassen.
Flash 10.1 wird momentan für Android, Symbian, Palms WebOS, Windows Mobile und Blackberry entwickelt, Apple verweigert weiterhin den Einzug auf das iPhone OS - die erste finale Version soll Mitte 2010 erhältlich sein.
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Adobe muss in Vorleistung gehen, auf Zeit spielen wäre mit HTML5 im Anmarsch fatal. Bei Apple scheint der Krieg verloren und Microsoft wackelt, zumindest gibt es zum Start von Windows Phone 7 Series keine native Flash-Unterstützung.]
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Mit Flash 10.1 wird Adobe 2010 eine neue Version der Plattform für Multimedia-Inhalte im Web veröffentlichen. Da nun auch Google Partner des
Open Screen Project ist, kann Adobe auf fast alle Smartphone- und Handy-Produzenten, so wie deren Betriebssysteme zurückgreifen, um Flash als Standard-Runtime-Plattform für mobile Geräte anzubieten. Darüber hinaus stehen ebenfalls namenhafte Fernsehstationen auf der Liste. Einzig Apple verwehrt sich noch der neuen Plattform - ein offizielles Statement dazu fehlt ebenfalls. Brancheninsider vermuten, dass Apple auf diese Weise den App Store schützen will, dies ist momentan die einzige "legale" Quelle für Apps und Spiele.
In der Praxis wird also bald ein vollständiges Flash auf BlackBerry, Symbian, webOS und Windows Mobile zu haben sein. Nur das iPhone OS bleibt außen vor. Flash 10.1 soll unter anderem eine GPU-beschleunigte HD-Wiedergabe ermöglichen - hier wird die Leistung der GPU zur Berechnung der Bilddaten mitverwendet. Allerdings gibt es noch keine detaillierten Infos, in wie weit die bestehenden GPUs abseits von CUDA diese Aufgabe gewachsen sind. Wir vermuten, dass ältere Smartphones mit einer vergleichsweise schwachen GPU nicht reibungslos mit HD-Inhalten laufen werden.
Laut Adobe soll es noch dieses Jahr eine Beta der neuen Flash-Version für Windows Mobile und webOS geben, Android und Symbian sollen Anfang 2010 folgen. BlackBerry braucht etwas länger, da RIM erst relativ spät dem Open Screen Projekt beigetreten ist.
Und Apple? Adobe arbeitet seit längerer Zeit an einer Version für das iPhone und da alle anderen OS unterstützt werden, liegt hier vermutlich die Verzögerung bei Apple und eben nicht bei Adobe.
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