Apple iPad

Apple iPad: Die Hardware-Kosten liegen bei maximal 335 Dollar

Apple hat gestern den iPad vorgestellt, ein Gerät für das Surfen im Web, Lesen und Senden von E-Mails, Betrachten von Bildern, Betrachten von Videos, Musikhören, Spielen und Lesen von E-Books. (Lars Craemer, 11.02.2010)
 
So teuer ist das Apple iPad in der Herstellung.
 
So teuer ist das Apple iPad in der Herstellung. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Update, 11.02.2010: Der Apple iPad wird das neue Segment der Tablet-PCs einläuten. Auf den ersten Blick scheinen nur teure Komponenten Verwendung zu finden und demzufolge scheint die Preisspanne von rund 500 bis 830 Dollar (je nach Ausstattung) fair zu sein. Fast, also eher nein, zumindest, wenn man nur die reinen Hardware-Kosten veranschlagt.

So kostet das günstigste iPad mit 16 GByte Speicher und ohne 3G-Funktion in Hardware-Bauteilen rund 220 Dollar. Die teuerste Version mit 64 GByte Speicher und 3G-Funktionalität liegen die Hardware-Kosten bei 335 Dollar - so zumindest iSuppli.

Die Kosten für Zusammenbau und Verpackung setzt man bei iSuppli bei rund 10 Dollar an.

Die teuersten Komponenten des iPad sind übrigens das Display samt Touchscreen für rund 80 Dollar, gefolgt von der Batterie für 17,50 Dollar und dem Prozessor für rund 17 Dollar.

[Sparfüchse warten mindestens ein halbes Jahr und kaufen sich dann ein iPad - Apple hat genug Spielraum für Einsparungen gelassen.]

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Das iPad nutzt ein 9,7-Zoll-Display (19 x 13 cm) und bietet damit eine relativ große Nutzfläche. Die Auflösung beträgt 1.024x768 Bildpunkte. Das iPad ist dabei fast quadratisch (24 x 19 cm) und nur 1,3 cm flach. Auch das Grundgewicht ist mit 680 Gramm niedrig. Die Laufzeit des Akkus soll bei zehn Stunden liegen, im reinen Standby-Betrieb soll er gar mehrere Wochen halten. Herzstück des iPads ist eine A4 genannte CPU mit 1 GHz. Apple hat das Rechenzentrum selbst entwickelt. Als Speicher kommen 16 bis 64 GByte Flash zum Einsatz. Eine Kamera beherbergt das iPad nicht.

Das Ipad sieht dabei aus wie ein gigantisches iPhone und soll auch als Bindeglied zwischen dem erfolgreichen Smartphone und einem Apple-Notebook dienen. Die wesentlichen Arbeitsgebiete des iPads:
- Musik
- Fotos
- Spiele
- E-Books
- Surfen

iPad verfügt über 12 spezielle Anwendungen, die speziell für iPad entwickelt wurden, und es werden fast alle der über 140.000 Programme aus dem App Store darauf laufen, inklusive derer, die bereits für iPhone und iPod touch erworben wurden. Jede iPad-Anwendung unterstützt sowohl die Hoch- als auch Querformat-Ansicht und animiert diese entsprechend der Richtung in die der Nutzer das iPad dreht.

Apple hat ebenfalls eine neue Version von iWork für iPad vorgestellt, die erste Desktop-artige Softwaresuite, die speziell für Multi-Touch entwickelt wurde. Mit Pages, Keynote und Numbers können wunderschön formatierte Dokumente, beeindruckende Präsentationen mit Animationen und Übergängen, wie auch Tabellen mit Diagrammen, Funktionen und Formeln kreiert werden. Diese drei Anwendungen werden separat im App Store für 9,99 US-Dollar angeboten.

iPad synchronisiert mit iTunes - genau wie das iPhone und der iPod touch - mittels des standardmäßigen 30-Pin-auf-USB-Kabels. So können alle Kontakte, Fotos, Musik, Filme, TV-Sendungen, Anwendungen und mehr mit einem Mac oder PC abgeglichen werden. Alle Anwendungen und Inhalte, die mit iPad aus dem App Store, dem iTunes Store und dem iBookstore geladen wurden, werden automatisch mit ihrer iTunes Bibliothek synchronisiert, sobald iPad das nächste Mal mit dem Computer verbunden wird.

Das 9,7-Zoll-Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung des iPad nutzt IPS-Technologie, um einen nahezu maximalen Betrachtungswinkel von 178 Grad zu liefern.

Das Display des iPad bietet auf Wunsch eine Tastatur im Maßstab von nahezu 1:1, außerdem können Sie mit dem neuen iPad Keyboard Dock eine traditionelle Tastatur in Normalgröße nutzen.

iPad gibt es in zwei Varianten - eine Version mit WLAN und eine sowohl mit WLAN als auch 3G. iPad integriert neueste 802.11n WLAN-Technologie und die 3G-Modelle unterstützen Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbps in HSDPA Netzwerken.

Hier eine Zusammenfassung der technischen Daten laut Apple:
- 1 GHz CPU (A4)
- 9,7 Zoll IPS Panel, LED-Backlight
- Kapazitives Touchscreen, multitouchfähig, virtuelle Tastatur ähnlich dem iPhone
- 1.024 x 768 Pixel Auflösung (132 Pixels/Inch), 4:3
- Gewicht: 680 Gramm (730 Gramm mit UMTS)
- Abmessungen: 24 x 19 cm (Display: 19 x 13 cm)
- Dicke: 1,3 cm
- Akku: 25 Wattstunden, 10 Stunden Dauerbetrieb, aufladbar über Adapter oder USB
- 16-64 GByte Flashspeicher
- WLAN 802.11n
- Bluetooth
- Kompass
- Beschleunigungssensor
- Mikrofon
- Lautsprecher
- Zwei Modelle: Wi-Fi (WLAN, Blueetooth) und Wi-Fi + 3G (zusätzlich UMTS/HSDPA, GSM/Edge)
- Abspielen von HD-Videos bis 720p (heruntergerechnet auf 575)
- Offizielles Zubehör: Docking Stations mit/ohne Tastatur, iPad-Tasche

Die Kollegen von Engadget berichten, dass das Apple iPad kein Multitasking unterstütze. Außerdem sei die Flash-Unterstützung immer noch nicht gesichert.

Die iPads starten in der Minimalausstattung mit 499 US-Dollar ab Ende März. Erst einen Monat später kommen die internationalen Varianten mit 3G.

Standard WLAN: iPad
- 16 GB - 499 US-Dollar
- 32 GB - 599 US-Dollar
- 64 GB - 699 US-Dollar

iPad mit 3G
- 16 GB - 629 US-Dollar
- 32 GB - 729 US-Dollar
- 64 GB - 829 US-Dollar

Verfügbar sind die Wi-Fi-Modelle ab Ende März, Ende April sollen die WiFi + 3G-Modelle auf den Markt kommen.

(Ansicht vergrößern für Quellenangaben)
 

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Alle 4 Kommentare zum Thema finden Sie hier!
Applefreak AW: News - Apple: Apple iPad: Die Hardware-Kosten ...
Rang: -
11.02.2010 21:04
Bitte versteht mich nicht falsch aber dies ist kompletter Schwachsinn. Diese Angaben würden nur gelten, würde man selbst die Komponenten kaufen und versuchen sich so ein Teil zu basteln. Ein Beispiel: Mein Sony Ericsson Telefon kostete einst 560 Euro. Ein Händler für Ersatzteile verlangte 281 Euro für den Touch-Screen und 175 für das eigentliche Display selbst. Die Platine wurde für weitere 400 (vom LKW gefallen) veranschlagt. Dies ist jedoch noch ohne Gehäuse und Software.
Da diese Preise für Endverbraucher sind, kann man auch keine Rückschlüsse auf den Herstellungswert ziehen.
Im Falle Apple Inc. möchte ich anmerken, dass z.B. das iPhone aus wiederverwerteten Komponenten und Materialien besteht und daher der Preis weit unterhalb der 30 Dollar Marke liegt (Details dürfen nicht genannt werden). Bei anderen Produkten und Marken ist es ähnlich. Ausnahme in der Industrie sind Alienware Computer bei denen CPUs ab und an geprüft werden bevor man sie verbaut und der Hersteller Lenovo, bei dem der Preis, wegen teurerer Materialien, ebenfalls darüber liegt. Jedoch bei einer Abnahme von 10k Stück dürfte dieser auch zu verkraften sein.
Wer Interesse hat der Frage bitte bei Foxconn und FIC (First International Computer) nach wievel die Komponenten bei einer Abnahme von 10 millionen Stück kosten würden....
ananas45 AW: News - Apple: Apple iPad: Die Hardware-Kosten ...
Rang: -
11.02.2010 19:58
Zitat: (Original von Marek1407 am 11.02.2010 17:16)
bevor der erste schreit, wie apple die kunden abzockt sollte man doch zumindest die entwicklungs- , lizenz- und marketingkosten bedenken.

das ist klar - wer ein apple-profukt kauft, muss vorher aber auch damit rechnen, dass er viel mehr geld ausgibt für die eigentliche hardware, die er bekommt, denn das ist auch nicht erst seit dem ipad bekannt
Lars Craemer AW: News - Apple: Apple iPad: Die Hardware-Kosten ...
Rang: -
11.02.2010 17:24
Zitat: (Original von Marek1407 am 11.02.2010 17:16)
bevor der erste schreit, wie apple die kunden abzockt sollte man doch zumindest die entwicklungs- , lizenz- und marketingkosten bedenken.


Absolut richtig. Wobei, wenn ich die Quelle richtig verstehe, soll der Anteil relativ gering sein.

Aber Du hast natürlich doppelt Recht...wer Apple eh auf der Abschussliste hat, der wird diese Rechnung als Geldmacherei bezeichnen...was natürlich so nicht ganz stimmt und Firmen wollen halt auch Geld verdienen.

Aber interessant ist der Unterschied allemal.
Marek1407 AW: News - Apple: Apple iPad: Die Hardware-Kosten ...
Rang: -
11.02.2010 17:16
bevor der erste schreit, wie apple die kunden abzockt sollte man doch zumindest die entwicklungs- , lizenz- und marketingkosten bedenken.
SYSTEM News - Apple: Apple iPad: Die Hardware-Kosten lieg...
Rang: -
11.02.2010 17:16
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