Die Post. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Update, 08.02.2010: Wie die Wirtschaftswoche berichtet, soll die Deutsche Post die DE-Mail bereits im Juni 2010 etablieren. Die Bürger-Mail soll ein sicherer E-Mail-Dienst für die Kommunikation zwischen Behörden und Bürgern sein. Die Preisgestaltung sieht angeblich vor, dass die Deutsche Post 20 Cent verlangt. Andere Preise sehen sogar noch einen günstigeren Tarif vor. So werden bei 1&1 15 Cent genannt, auch unter 10 Cent sind möglich. 1&1 möchte DE-Mail über Web.de und GMX anbieten.
Damit der DE-Mail-Dienst genutzt werden kann, muss eine zweifelsfrei identifizierbare DE-Mail-Adresse beantragt werden. Über diese kann dann der Datenaustausch mit den Behörden erfolgen. Die Ämter werden verpflichtet, die elektronischen Anträge als rechtsverbindlich anzuerkennen. Zudem sollen auch Einschreiben und Zustellurkunden die Anwender über den E-Mail-Dienst versenden können.
Alle Anwender des geplanten Dienstes erhalten zudem einen elektronischen Safe, um die Dokumente verschlüsselt zu archivieren.
Update, 14.09.2009: Wie die Wirtschaftswoche berichtet, treffen sich diese Woche Vertreter der Briefdienste aus der Stuttgarter Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, darunter Firmen wie Pin Mail, Arriva und Main-Post Logistik, sowie der Post TNT. Ziel des Gesprächs: Zusammen wollen die Firmen ein deutschlandweites, alternatives Hybridpost-Angebot als Konkurrenz zur Post einrichten. Der Fokus liegt allerdings nicht auf der Privatpost, sondern bei Firmenkorrespondenz wie beispielsweise Rechnungen - so sollen die Briefe per Mail möglichst nah an den Bestimmungsort gesendet werden und von dort als Ausdruck den Empfänger erreichen. Ein weiteres Ziel: Durch die schnellen Kommunikationswege soll eine Zustellung binnen 24 Stunden gewährleistet werden. Die günstigste Variante eines solchen Briefs kostet momentan 64 Cent.
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Der "Brief im Internet" ist laut der Post ein Projekt, mit dem die althergebrachten Traditionen schriftlicher Briefe mit modernen Kommunikationswegen (E-Mail) verknüpft werden sollen. So wird eine Basisfunktion die sichere Übermittling von Briefen vom Handy oder den PC an einen Empfänger sein. Hm, gibt es ja so schon im Prinzip. Neu ist allerdings eine weitere Option, bei der die elektronische Post in Briefform umgewandelt und dann klassisch zugestellt wird. Vor allem, wenn man der Oma mal schreiben will eine erstklassige Möglichkeit und für bequeme Naturen eine echte Stresserleichterung.
Jürgen Gerdes, Post DHL:
"Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit, die man mit der Post verbindet, [werden wir] auch ins Internet transferieren. Wenn wir nicht in diesem Feld aktiv werden, dann machen es andere. Wir können den historischen Wandel auf dem Briefmarkt nicht aufhalten." Ein Feldversuch läuft bereits, ein größerer Test ist für das vierte Quartal geplant.
Zu
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