OnLive [Quelle: siehe Bildergalerie]
Update, 21.01.2010: Auf Basis der Beta-Version des Streaming-Service für Spiele gibt es jetzt erste Eindrücke der neuen Gaming-Alternative.
In a Nutshell: OnLive berechnet Spiele in eigenen Serverfarmen, der Anwender hat das Spiel quasi im "Fenster" offen und benötigt nur einen Internet-Anschluss samt PC. Hier liegt auch das grundlegende Problem der neuen Technik, da die Audio/Video-Informationen und Eingaben durch das Internet gesendet werden, was bei einer schlechten Anbindung zu Lag im Spiel führen kann.
Der Tester weist darauf hin, dass er nicht offiziell für die Beta ausgewählt wurde und die Entfernung zum Rechenzentrum nicht optimal ist. Laut OnLive sollen weitere Rechenzentren zukünftig Lag reduzieren, in dem Sie näher beim Spieler beheimatet sind. Momentan sind darüber keine WLAN-Systeme für den Test zugelassen, der Client erkennt die Anbindung des PCs. Die Vorgegebene Auflösung der Spiele liegt momentan bei 1.280 x 720 Bildpunkten.
Eine Auswahl der spielbaren Titel in der Beta:
- Burnout: Paradise The Ultimate Box
- Call of Juarez: Bound in Blood demo
- Company of Heroes: Opposing Fronts demo
- Crysis Warhead Frontlines: Fuel of War
- Mass Effect
- Price of Persia
- Tom Clancy's HAWX
- World of Goo demo
Die Ladezeit der Spiele und der Wechsel von einem zum nächsten Titel beträgt in der Beta-Version rund 30 Sekunden. Im Zuge des Tests wurden auch "unwissende" Spieler an den OnLive-PC gesetzt - laut den Erfahrungen konnten diese keinen erkennbaren Unterschied feststellen.
In Sachen Grafikqualität und Input-Lag konnte der Tester beim Vergleich allerdings durchaus Unterschiede feststellen - die OnLive-Version von Burnout: Paradies beispielsweise sieht auf einem herkömmlichen Spiele-PC einfach besser aus. Allerdings wird auch weiter ausgeführt, dass der Unterschied nur im Vergleich so extrem ist, ansonsten scheint OnLive für viele Spieler völlig ausreichend zu sein.
Den ganzen Artikel finden Sie bei PC Perspective.
(Ansicht vergrößern für Quellenangaben)
Update, 04.01.2010: Laut dem OnLive-Chef Steve Perlman wurden mittlerweile Verträge mit allen wichtigen Publishern geschlossen, nach diesen soll man schon am Releasetag aktuelle Titel bei OnLive spielen können. Blizzard und Activision haben bislang allerdings noch keine derartige Vereinbarung unterschrieben.
Laut Perlman sollen die Titel mit allen Details in einer Auflösung von 1.280x720 Pixeln spielbar sein. Benötigt wird dafür eine schnelle Internetverbindung und eine Blackbox, die den Stream vom Anbieter empfängt und Anschlüsse für Tastatur und Maus bietet.
Die größte Herausforderung bei dieser Technologie ist die Tatsache, dass Spieledaten nicht gepuffert werden können, daher muss ständig ein schneller Stream ohne Aussetzer bereit stehen. Als Obergrenze für die Latenz nennt der OnLive-Chef eine Zeitspanne von 80 Millisekunden.
Aktuell soll der OnLive-Dienst rund 21 Millisekunden pro berechnetem Frame benötigen, dazu kommen rund 25 Millisekunden für die letzte Meile, eine Millisekunde für die Komprimierung und 8 Millisekunden für die Dekomprimierung.
In den Staaten will man Serverfarmen errichten, die jeweils nicht weiter als 1.600 Kilometer vom Spieler entfernt sind, wie die Pläne für Europa aussehen, ist noch nicht bekannt.
Wann genau 2010 der Dienst an den Start gehen soll verriet der OnLive-Chef nicht.
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Nach Kritiken an der OnLive Technik konterte der OnLive-Gründer Steve Perlman gegen die Vorwürfe. Laut Perlman sei Onlive "praktikabel und funktioniere", gegenteilige Behauptungen wies er als Zynismus und Ignoranz schlecht informierter Quellen ab. OnLive Kritiker bemängel die im Vergleich zu original Spielen schlechte Grafikqualität und bezweifeln, dass sich die Latenzzeiten von unter 60ms im Echtbetrieb von OnLive realisieren lassen.
Morgen wird
OnLive der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Vorfeld sickerten aber schon Details zum Angebot von Onlive durch. Die US-Firma hat eine Software entwickelt, mit der sich Spiele über eine DSL-Leitung auf den Heim-PC streamen lassen. Dabei übernimmt der Server die Rechenarbeit und der Heim-PC bekommt das Ergebnis über eine Client-Software fertig geliefert. Zuhause werden also keine teueren Konsolen, Grafikkarten und Prozessoren mehr benötigt, um die neuesten Games spielen zu können. Als eines der ersten Spiele soll Crysis im Angebot von OnLive enthalten sein.
Preise für den Dienst gibt OnLive noch nicht bekannt - wir sind sehr gespannt. OnLive könnte das Spielesegment tatsächlich revolutionieren, da Spielehersteller wie zum Beispiel Electronic Arts, THQ, Take-Two Interactive, Codemasters, Eidos, Atari, Warner Bros., Epic Games und Ubisoft hinter OnLive stehen. Was wohl darauf zurückzuführen ist, dass Spiele die über OnLive bezogen wurden nicht kopiert werden können, da die gesamte Installation auf dem Server liegt und nur Bild- und Bewegungsdaten übertragen werden.
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wär ein interresanter mix oder mod^^