OnLive [Quelle: siehe Bildergalerie]
Update, 04.01.2010: Laut dem OnLive-Chef Steve Perlman wurden mittlerweile Verträge mit allen wichtigen Publishern geschlossen, nach diesen soll man schon am Releasetag aktuelle Titel bei OnLive spielen können. Blizzard und Activision haben bislang allerdings noch keine derartige Vereinbarung unterschrieben.
Laut Perlman sollen die Titel mit allen Details in einer Auflösung von 1.280x720 Pixeln spielbar sein. Benötigt wird dafür eine schnelle Internetverbindung und eine Blackbox, die den Stream vom Anbieter empfängt und Anschlüsse für Tastatur und Maus bietet.
Die größte Herausforderung bei dieser Technologie ist die Tatsache, dass Spieledaten nicht gepuffert werden können, daher muss ständig ein schneller Stream ohne Aussetzer bereit stehen. Als Obergrenze für die Latenz nennt der OnLive-Chef eine Zeitspanne von 80 Millisekunden.
Aktuell soll der OnLive-Dienst rund 21 Millisekunden pro berechnetem Frame benötigen, dazu kommen rund 25 Millisekunden für die letzte Meile, eine Millisekunde für die Komprimierung und 8 Millisekunden für die Dekomprimierung.
In den Staaten will man Serverfarmen errichten, die jeweils nicht weiter als 1.600 Kilometer vom Spieler entfernt sind, wie die Pläne für Europa aussehen, ist noch nicht bekannt.
Wann genau 2010 der Dienst an den Start gehen soll verriet der OnLive-Chef nicht.
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Nach Kritiken an der OnLive Technik konterte der OnLive-Gründer Steve Perlman gegen die Vorwürfe. Laut Perlman sei Onlive "praktikabel und funktioniere", gegenteilige Behauptungen wies er als Zynismus und Ignoranz schlecht informierter Quellen ab. OnLive Kritiker bemängel die im Vergleich zu original Spielen schlechte Grafikqualität und bezweifeln, dass sich die Latenzzeiten von unter 60ms im Echtbetrieb von OnLive realisieren lassen.
Morgen wird
OnLive der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Vorfeld sickerten aber schon Details zum Angebot von Onlive durch. Die US-Firma hat eine Software entwickelt, mit der sich Spiele über eine DSL-Leitung auf den Heim-PC streamen lassen. Dabei übernimmt der Server die Rechenarbeit und der Heim-PC bekommt das Ergebnis über eine Client-Software fertig geliefert. Zuhause werden also keine teueren Konsolen, Grafikkarten und Prozessoren mehr benötigt, um die neuesten Games spielen zu können. Als eines der ersten Spiele soll Crysis im Angebot von OnLive enthalten sein.
Preise für den Dienst gibt OnLive noch nicht bekannt - wir sind sehr gespannt. OnLive könnte das Spielesegment tatsächlich revolutionieren, da Spielehersteller wie zum Beispiel Electronic Arts, THQ, Take-Two Interactive, Codemasters, Eidos, Atari, Warner Bros., Epic Games und Ubisoft hinter OnLive stehen. Was wohl darauf zurückzuführen ist, dass Spiele die über OnLive bezogen wurden nicht kopiert werden können, da die gesamte Installation auf dem Server liegt und nur Bild- und Bewegungsdaten übertragen werden.
(Ansicht vergrößern für Quellenangaben)
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