"Wir müssen vom Werbemarkt unabhängiger werden. [...] Für die Zukunftsfähigkeit des Konzerns ist es enorm wichtig, dass wir Beziehungen zu den Endkunden aufbauen, etwa über Pay-TV, Video-on-Demand oder andere Geschäftsmodelle."Derzeit plane man bis 2014 jene Einnahmen, die nicht vom Werbemarkt stammen, zu verdoppeln. Laut spiegel.de wolle man aber nicht auf ein komplettes Bezahl-Geschäftsmodell wechseln.Dem "Handelsblatt" bestätigte außerdem Niko Steinkrauß, Medienexperte bei der Unternehmensberatung Booz, Folgendes:
"Wachstum kann heute nicht mehr aus dem Werbemarkt allein kommen. Alle Erlösströme inklusive Endkunden-Abo und Einmalzahlungen müssen erschlossen werden."Das Unternehmen Prosiebensat.1 hat derzeit angeblich mit enormen Schulden zu kämpfen. Gemäß dem Blatt gibt es deshalb auch kaum eine andere Lösung für die derzeitigen Probleme. Noch in den kommenden Jahren sollen die betroffenen Sender kostenpflichtig werden.
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