Mit Flash 10.1 kommen HD-Inhalte auf die Smartphones. [Quelle: siehe Bildergalerie]
Update, 06.10.2009: Wie berichtet, gibt es noch keine vollwertige Flash-Unterstützung für das iPhone, allerdings können sich Entwickler jetzt zumindest mit einer Programmierhilfe die Arbeit erleichtern. Flash Pro CS5 bietet nämlich einen Compiler, mit dem man Flash-Programme in nativen iPhone-Code übersetzen kann. So werden zumindest Flash-Programme den Weg in den App Store finden und für Entwickler wird Flash noch interessanter. Wir Kunden müssen aber vermutlich noch länger auf eine native Flash-Unterstützung durch das iPhone warten. Warum eigentlich?
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Mit Flash 10.1 wird Adobe 2010 eine neue Version der Plattform für Multimedia-Inhalte im Web veröffentlichen. Da nun auch Google Partner des
Open Screen Project ist, kann Adobe auf fast alle Smartphone- und Handy-Produzenten, so wie deren Betriebssysteme zurückgreifen, um Flash als Standard-Runtime-Plattform für mobile Geräte anzubieten. Darüber hinaus stehen ebenfalls namenhafte Fernsehstationen auf der Liste. Einzig Apple verwehrt sich noch der neuen Plattform - ein offizielles Statement dazu fehlt ebenfalls. Brancheninsider vermuten, dass Apple auf diese Weise den App Store schützen will, dies ist momentan die einzige "legale" Quelle für Apps und Spiele.
In der Praxis wird also bald ein vollständiges Flash auf BlackBerry, Symbian, webOS und Windows Mobile zu haben sein. Nur das iPhone OS bleibt außen vor. Flash 10.1 soll unter anderem eine GPU-beschleunigte HD-Wiedergabe ermöglichen - hier wird die Leistung der GPU zur Berechnung der Bilddaten mitverwendet. Allerdings gibt es noch keine detaillierten Infos, in wie weit die bestehenden GPUs abseits von CUDA diese Aufgabe gewachsen sind. Wir vermuten, dass ältere Smartphones mit einer vergleichsweise schwachen GPU nicht reibungslos mit HD-Inhalten laufen werden.
Laut Adobe soll es noch dieses Jahr eine Beta der neuen Flash-Version für Windows Mobile und webOS geben, Android und Symbian sollen Anfang 2010 folgen. BlackBerry braucht etwas länger, da RIM erst relativ spät dem Open Screen Projekt beigetreten ist.
Und Apple? Adobe arbeitet seit längerer Zeit an einer Version für das iPhone und da alle anderen OS unterstützt werden, liegt hier vermutlich die Verzögerung bei Apple und eben nicht bei Adobe.
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